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11 Dezember 2024

Der 2. Swiss CommUNITY Day on Data hat statt gefunden

Am Dienstag, den 3. Dezember 2024, versammelte sich die Community im Zentrum Paul Klee in Bern zum 2. Swiss Community Day on Data. Dieser Tag fand im Rahmen der Themen Datenwissenschaft und künstliche Intelligenz statt

Frau Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider, unterstrich die Bedeutung der Data Literacy, die eine zentrale und kollektive Kompetenz sein muss. Sie verwies darauf, dass die Welt der Daten sich in den letzten Jahren verändert hat, und dass vertrauenswürdige Daten zentral sind, um Misinformationen bekämpfen zu können. 

 

Alec von Graffenried, Bürgermeister der Stadt Bern, betonte die Bedeutung der Risikoregulierung im Bereich der künstlichen

Intelligenz.

 

Simone Comte untersuchte den Einsatz von KI für die Gesichts- und Spracherkennung in den Archiven des Schweizer Fernsehens (RTS). Dabei beleuchtete sie die Errungenschaften dank KI im Bereich der Fernseharchivierung.

 

 

Am Nachmittag hatten die Teilnehmer in den Workshops die Möglichkeit, sich mit verschiedenen Themen auseinanderzusetzen.

 

Diese Diskussionen behandelten Themen wie Datenschutz, Zuverlässigkeit von Algorithmen und Data Literacy.

 

 

Andere Seminare konzentrierten sich auf spezifische Anwendungen für den öffentlichen Sektor und beleuchteten die KI im Dienste der Gesundheit, der Demokratie und der öffentlichen Verwaltung.

Der Tag endete mit einer Panelrunde über die Zukunft von Daten und KI im öffentlichen Sektor, gefolgt von einer Keynote von Steve MacFeely, Chefstatistiker der OECD, über die Auswirkungen der Entwicklung der Statistik zur Datenwissenschaft auf die Demokratie.

 

Aus diesem Vortrag gingen mehrere wichtige Botschaften hervor:

 

  • Im digitalen Zeitalter bilden Daten die tragende Säule der Infrastruktur und unterstützen Schlüsselbereiche, die vom Bankwesen über die Forschung bis hin zur KI reichen. Ihre Verwaltung erfordert eine sorgfältig konzipierte Architektur, da ihre Bedeutung nicht dem Zufall überlassen werden kann.
  • Nicht alle Daten sind gleich. Qualitätsstandards, Nachvollziehbarkeit und Reproduzierbarkeit sind entscheidend, um Statistiken zu einem öffentlichen Gut zu machen und die Demokratie aufzuklären.
  • Statistiken erhellen Entscheidungen, diktieren sie aber nicht. Sie erfordern Unterscheidungsvermögen und Urteilsvermögen, ohne die Rolle der gewählten Volksvertreter zu ersetzen.
  • Die Entwicklung der Daten wird jeden von uns betreffen. Es ist an der Zeit, die Welt zu gestalten, die wir wollen, ohne dass eine Elite unser Verhalten diktiert. Der Schutz unserer Demokratien erfordert eine internationale Daten-Governance.